Aufgaben und Zuständigkeiten der BAGME

Seit 5 Jahren gibt es die Bundesarbeitsgemeinschaft Musikerziehung - wie sie auf den Startseiten und unter Vorstand und Gruppenstruktur beschrieben ist. 123 Kolleginnen und Kollegen arbeiten freiwillig und unentgeltlich in den Landesgruppen und im Vorstand.

Zur Vernetzung und Angebotspalette der Fortbildungen, zur Profilierung des Unterrichtsbereichs, zur Verbesserung der Ausbildungsangebote u.a.m. haben sie viel beigetragen. Zu brennenden Problemen und Defiziten nahmen sie gezielt Stellung. 

Doch wie weit reicht ihre Kompetenz als Einrichtung des Bildungsministeriums? In welcher Weise und mit wem kann und soll sie die aktuellen Anliegen in der neuen Ministeriumsstruktur kommunizieren?

Dazu gibt das Ergebnispapier der Arbeitsgruppe konkrete Einblicke. Das Aufgabenprofil wurde von der Bundesversammlung einstimmig bestätigt und bildet die Grundlage der Gespräche mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen im Juni 2014.

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Forschung in musikunterrichtlichen Praxisfeldern

Soll oder muss man musikpädagogisches Forschen den Universitäten und Hochschulen überlassen? Sind die musikunterrichtlichen Anwendungsfelder nicht prädestiniert für aktuelle Handlungsforschung? Wer unterstützt die Forschung aus Sicht der Praxis? Diese und weitere Fragen griff die Arbeitsgruppe "Musikpädagogischen Forschungsdesigns für musikunterr. Anwendungsfelder" der Bundestagung 2014 auf und präzisierte einige Ansätze und Möglichkeiten in einem Arbeitspapier.

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Das musikalische Selbstkonzept

Das musikalische Selbstkonzept als Forschungsthema stand im Mittelpunkt des Referates von Maria Spychiger an der Bundestagung der BAGME 2014 "Lehrkompetenz und Unterrichtsqualität in Musik".

Dr. Maria Spychiger ist Professorin für empirische Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt.

Zur Nachlese:
Maria Spychiger, Das musikalische Selbstkonzept. In: Magazin der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt, 12. Jg. Nr. 2, S. 43-47.
Download des Magazins (22MB).  Download Einzelbeitrag (0,6MB).
Anmerkung: Der Beitrag erschien textgleich in: üben und musizieren, 6_13 (2013), S. 18-21.

Maria Spychiger, "Nein, ich bin ja unbegabt und liebe Musik". In: Diskussion Musikpädagogik Nr.33, 1. Qu. 2007, S. 9-20.
Anmerkung: Diskussion Musikpädagogik Nr.33 ist ein Themenheft zu "Musikalische Selbstkonzepte".

Christoph Wysser, Thomas Hofer, Maria Spychiger (2005). Musikalische Biografie. Zur Bedeutung
des Musikalischen und dessen Entwicklung im Lebenslauf, unter besonderer Berücksichtigung des
schulischen Musikunterrichtes und der pädagogischen Beziehungen. Schlussbericht an die Forschungskommission der Lehrerinnen- und Lehrerbildung Bern.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gern an uns.
Gerhard Hofbauer, Bundesvorsitzender Bundesarbeitsgemeinschaft Musikerziehung

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Institutionelle Vernetzung im jeweiligen Bildungsabschnitt

Das Thema 'Institutionelle Vernetzung im jeweiligen Bildungsabschnitt' wurde bereits an der BAGME Jahrestagung 2013 bearbeitet:

Das ZIEL 1, die Klärung der rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für die synergetische Kooperation von Schulmusik, Musikschulwesen und anderen außerschulischen Initiativen musikalischer Bildung und deren Dokumentation wurde durch die o.a. Broschüre erreicht.

Das ZIEL 2, (bundesweit) Strukturen für gemeinsame Fortbildung und Ausbildung zu entwickeln, konnte nicht verwirklicht werden. Dazu sind vor allem die Institutionen der "Pädagog/innenbildung Neu" gefordert. Vernetzte Fortbildungsangebote konnten punktuell realisiert werden.

Von steigender Bedeutung sind Problemlösungen für ganztägige Schulformen.

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Kooperationen von Schulen und Musikschulen als Entwicklungsschwerpunkt

Die Kooperation von Schulen und Musikschulen ist ein vorrangiges musikunterrichtliches Realisierungsfeld in der gegenwärtigen Schulentwicklung. Sie soll die indiviuelle Lernumgebung im jeweiligen Altersbereich bzw. Bildungsabschnitt erweitern.

Die Arbeitsgruppe 'Kooperationsmodelle für Schulen und Musikschulen auf Basis der Broschüre des BMUKK' an der Bundestagung 2014 wurde von Dir. Michael Seywald, kooptiertes Vorstandsmitglied für die KOMU im BAGME-Vorstand, geleitet. 

Wissensgrundlage war die Broschüre des BMUKK -> 'Kooperation von Schulen und Musikschulen' vom Dezember 2013.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe mündeten in einen Antrag an die Bundesversammlung, der einstimmig angenommen wurde:

Antrag zur Kooperation von Schulen und Musikschulen

Die Entwicklung von „Kooperationen von Schulen und Musikschulen“ erhielt durch die gleichlautende Broschüre des BMUKK, 2013, eine präzisierte rechtliche Grundlage. Die Bundesversammlung 2014 der Bundesarbeitsgemeinschaft Musikerziehung ersucht nach eingehender Beratung das Bundesministerium für Bildung und Frauen, den konstruktiven Dialog im Rahmen der Gruppe „Schule und Musikschule“ der zentralen Steuergruppe „Musik & Bildung“ weiterhin zu unterstützen. Die BAGME bietet gern – besonders im Sinn einer Reflexion aus praxisnaher Perspektive – ihre Mitwirkung an.

 

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Maßnahmen der BAGME

Aus dem Maßnahmenkatalog konnten eingelöst werden:
Kontakte mit der Arbeitsgruppe "Schule und Musikschule" über die zentrale Steuergruppe "Musik und Bildung" des BMUKK,
Kontakte zu den Vorsitzenden der Konferenz der Musikschulen (KOMU) und der AGMÖ,
Informationsaustausch bei der D-A-CH-Tagung im Oktober 2014 in Ossiach (Referatsbeitag des Vorsitzenden),
gemeinsame Interventionen auf informeller Basis.

Nicht einlösbar waren bislang:
Die Entwicklung eines offenen Informationspools, Bekanntgabe der Zugangsmöglichkeiten, für alle Beteiligten und Interessierten,
offizielle, formale Interventionen im Sinne von Petitionen oder Positionspapieren der BAGME.

Weitere Information

Die Protokolle der Arbeitsgruppe der Bundestagung 2013 sind im Bildungsbereich Musikschulen hinterlegt.

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Anforderungen an die MusikerzieherInnen

Welche Anforderungen stellt professioneller Musikunterricht an die MusikerzieherInnen der verschiedenen  Schulen heute?

Die musikalischen Anforderungen an VolksschullehrerInnen einerseits und an LehrerInnen der Sekundarstufe andererseits wurden von der Arbeitsgruppe bei Dr. Koller / bmukk jeweils in der Form eines Kompetenzprofils aufgelistet. Die BAGME empfiehlt diese Dokumente und stellt sie in Absprache mit dem bmukk in der vorläufigen Redaktionsfassung vom März 2012 zur Verfügung. Den LINK zum Download finden Sie im Textbeitrag Kompetenzmodelle. 

PädagogInnenausbildung Neu aus den Perspektiven von Ausbildung und Praxis

Auf das Tagungsthema 2014 "Lehrkompetenz und Unterrichtsqualität in Musik" bezogen beriet eine Arbeitsgruppe der Bundestagung Impulse und Erwartungen an Pädagog/innenbildung Neu. Massive Kürzungsabsichten der Ressourcen in der Ausbildung künftiger PrimarstufenlehrerInnen gaben Anlass zu einer Stellungnahme zur musikalischen Ausbildung von PädagogInnen für die Primarstufe im Rahmen der PädagogInnenbildung Neu. Die als Antrag eingebrachte Stellungnahme wurde von der Bundesversammlung der BAGME einstimmig angenommen.

Regelung der Aufnahmekriterien für Lehramtsstudien

Besondere Aktualität hat die Frage der Aufnahmekriterien für Lehramtsstudien:

  • Nur die Erfüllung der Präambel ermöglicht die Aufnahme zum Lehramtsstudium!
    Präambel:
    Zur Erreichung der Ziele des nachfolgenden Kompetenzprofils ist die musikalisch-rhythmische Eignung, wie sie in der Hochschulzulassungsverordnung §3 Abs.1 Z 3a definiert ist, nachzuweisen.
  • Angebot bei Nichterfüllung:
    Aufbaulehrgang von Studienbeginn an mit positivem Abschluss
  • An solider Aus- und Weiterbildung darf nicht gespart werden

 

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Kompetenzmodelle für die schulischen Bildungsabschnitte

Die Entwicklung der Kompetenzmodelle erfolgte im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur durch speziell dafür einberufene Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse sind daher keine Produkte der BAGME, wenngleich viele ExpertInnen der BAGME-Landesgruppen in die Arbeit involviert waren.

Die nachfolgenden LINKS führen zu den Versionen, die bei der BAGME-Bundestagung 2012 aufgelegt wurden, sofern für das jeweilige Kompetenzmodell noch keine offizielle Veröffentlichung erfolgte.
Auf bereits veröffentlichte Kompetenzmodelle wird direkt verlinkt.

Kompetenzen in Musik am Ende der 4. Schulstufe
Kompetenzen in Musik am Ende der 8. Schulstufe 
Kompetenzen in Musik am Ende der 8. Schulstufe an Musik-HS und Neuen Musik-MS
Standardisierte Kompetenzorientierte Reifeprüfung aus Musikerziehung

PH-Kompetenzprofil Musikerziehung für AbsolventInnen im Studiengang Lehramt für Volksschulen
PH-Kompetenzprofil Musikerziehung für AbsolventInnen im Studiengang Lehramt für Hauptschulen
PH-Kompetenzprofil Musikerziehung für AbsolventInnen im Studiengang Lehramt für Sonderschulen

 

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Verlinkungen zu diesem Thema

Die Behandlung der Problematik Aufnahmekriterien für Lehramtsstudien wird der Gruppe -> Ausbildung der PädagogInnen zugewiesen.

Die LINKS zu allen Kompetenzmodellen finden Sie im Textbeitrag Kompetenzmodelle

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© Gerhard Hofbauer