Hauptschulen [HS] Musikhauptschulen [MHS] / Neue Mittelschulen [NMS] Neue Musik-Mittelschulen [Musik-NMS]


Hauptanliegen

Übernahme

  • des Lehrplans für Musikerziehung,
  • der Stundentafel
  • und der Ressourcen

in das Konzept der neuen Musikmittelschule


Besondere Stärken

Aktives Musizieren fördert:

  • Teamfähigkeit
  • Eigenverantwortlichkeit
  • Persönlichkeitsbildung
  • Selbstwertgefühl


Was wir von anderen brauchen

  • Gemeinsame Ausbildung der AHS- und HS-Lehrer in Musikerziehung
  • Gemeinsame Module der Weiterbildung für Unterrichtende


Was wir anderen bieten können

  • Projektorientierte Kooperation mit
    VS, MS, BORG, Kulturträgern
  • Als Kulturträger Gestaltungsbeiträge für Feste,
    Veranstaltungen, etc.

 

Vorrangige Anwendungs- und Realisierungsfelder

a)      Die Neue Musikmittelschulen               b)      Alle weiteren Schulformen der Sekundarstufe 1

Lehrgang Musikerziehung an Musik-Mittelschulen

MusikerzieherInnen mit dem Lehramt für Hauptschulen und Studierenden dieses Studienzweigs können mit diesem Lehrgang eine Zusatzqualifikation für Musikerziehung an Neuen Musik-Mittelschulen (zurzeit noch Musikhauptschulen) erwerben.

An Neuen Musik-Mittelschulen werden zahlreiche Stellen in nächster Zeit altersbedingt vakant. Die BAGME und die ARGE Musikhauptschulen haben nachdrücklich auf diese Entwicklung hingewiesen und freuen sich über dieses richtige Angebot zur rechten Zeit.

Wir empfehlen Interessierten, sich bald mit Prof. Schaut in Verbindung zu setzen. Alle Info dazu 
-> im Folder
-> und im Anmeldeblatt

Statement der Musikhauptschulen Österreichs zum Schulversuch „Neue Mittelschule“

Statement der Musikhauptschulen Österreichs zum Schulversuch „Neue Mittelschule“

Die Sonderform der Musikhauptschule, einzigartig in Europa,  bietet langjährige  Erfahrungen im Bereich der Projekt- und Gruppenarbeit, der Individualisierung, des integrativen sozialen Lernens und des fächer- und schulstufenübergreifenden Unterrichts. Seit jeher verfolgen wir das Ziel, auf die persönlichen Begabungen und die besondere Entwicklung der Kreativität jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin einzugehen und diese individuell zu fördern. Um den Fortbestand der Qualität dieser Sonderform zu gewährleisten bedarf es einiger Rahmenbedingungen:

  • Als Grundlage für die neue Konzepterstellung dient der Lehrplan des RG unter besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung.
  • Die Bezeichnung sollte bundesweit einheitlich  „Musikmittelschule“ sein.
  • Der Lehrplan für Musikerziehung an Musikhauptschulen und die entsprechende Stundentafel müssen im diesem Konzept der Musikmittelschule zur Gänze beibehalten werden.
  • Die Einbindung von AHS - Lehrer/innen und IGP Absolventen/innen im Fach Musikerziehung und Instrumentalmusik ist wünschenswert. IGP – Absolventen sollten bezahlt werden wie  bei ihrer Verwendung an einer AHS.
  • Der Kompetenzenkatalog auf unserer Teamwebsite dokumentiert die Anforderungen an unsere Musikhauptschüler/innen: http://musik-hs-gemeinsamlernen.bmukk.gv.at und wird für Musikmittelschulen übernommen.
  • Die Sonderform der Musik-HS in der derzeitigen Fassung muss als Sonderform bei der Neuen Mittelschule mit dem Titel Musikmittelschule erhalten bleiben.

Die beigefügten Kernbotschaften der Musikhauptschulen in Österreich bleiben bestehen:

  • Gemeinsames Musizieren vermittelt Freude.
  • Wir bieten Kindern die Chance, sich musikalisch zu betätigen und die Begabung als Herausforderung zu erleben.
  • Diese intensive Begegnung mit Musik fördert die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstwertgefühl, die auch im künstlerischen Bereich von eminenter Bedeutung sind, nachhaltig.
  • Gemeinsame Erlebnisse und musikalische Projekte unterstützen die Entwicklung von Teamfähigkeit und sozialem Verhalten.
  • Wir nehmen die Fähigkeiten und Bedürfnisse jedes Kindes individuell wahr und entwickeln mit ihm Strategien für sein eigenverantwortliches Lernen.
  • Musisches Agieren und Lernen befruchten einander gegenseitig in einem besonderen Ausmaß und steigern die Leistungsfähigkeit.
  • Schulalltag und Schulklima werden durch aktives Musizieren nachweislich positiv beeinflusst.
  • Musikhauptschulen sind Kulturträger, die junge Menschen zur aktiven Teilnahme am Kulturleben hinführen.

Steuerungs- und Qualitätssicherungsgruppe der ARGE der Musikerzieher/innen an Musikhauptschulen

Erhard MANN, e.h.

Erhard Erhard  M A N N
LSR für Niederösterreich Rennbahnstraße 29 A-3109 ST.PÖLTEN
Tel. +43 (2742) 280 - 3440
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BAGME-Gruppe der Pflichtschulen Sekundarstufe 1 formuliert Anliegen und Vorschläge

In einem -> offenen Brief an zahlreiche Steakholder formulieren die Vertreter/innen der Musikerziehung in den Pflichtschulen der Sekundarstufe 1 ihre Anliegen und Vorschläge. Am 19. und 20.11.13 tagte die Gruppe in Salzburg. 

Diese Gruppe ist verlinkt ...

Die Links von und zu dieser Gruppe werden laufend aktualisiert.

Maßnahmen der BAGME

Zu ZIEL 1: Erarbeitung eines Vorschlags mit den gesetzgebenden Stellen

Zu ZIEL 2: Befassung der Gruppe LehrerInnenfortbildung, ggf. Einbringung von Vorschlägen

Ziele der BAGME

ZIEL 1: Fortbildungsverpflichtung einfordern

ZIEL 2: Schultypenübergreifende Fortbildungsangebote

NEU 2012: Hauptziel  Umsetzung der neuen mündlichen Reifeprüfung:

Bundesländergruppen für Aufgabenerstellung initiieren
Einheitliche Vorgehensweise (Zeitlicher „Fahrplan“, Auswahlverfahren) bei vorwissenschaftlichen Arbeiten

Allgemeinbildende Höhere Schulen

Hauptanliegen

  • Themenpools SRP
    (vor allem Instrumentalmusik)
  • Fortbildungsvernetzung
    „Aufbauender Musikunterricht“ (Kompetenzen)

Besondere Stärken

„Gewachsene“ Gruppe trifft sich regelmäßig

  • Gute Vernetzung
  • Austausch
  • Kommunikation

Was wir von anderen brauchen

  • Verpflichtende Fortbildung für AHS-LehrerInnen

Was wir anderen bieten können

  • „Auflösung“ von Schultypengrenzen im Hinblick auf die Fortbildung

 

Vorrangiges Anwendungs- und Realisierungsfeld

Alle Schulformen der AHS

Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen

Die  Arbeitsgruppe der Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen verfasste bei der BAGME-Bundestagung 2012 folgende Problemdarstellungen, berufliche Wünsche und Anregungen:

  • Regelung Musikerziehung-Matura, auch an BAKIP,
    Klärung des Ablaufs der Reifeprüfung
  • Teilungszahl für Musikerziehung 20 an BAKIP und HLW
  • Im Clusterfach ME/BE/KA an HLW/FW zumindest 1 Wochenstunde ME *)
  • Gemeinsame ME/BE Fortbildungen für Lehrende des neuen Clusterfaches an HLW/FW
  • Kooperation HLW und Musikschule

*) Ist der Musikunterricht nicht explizit vorgeschrieben, kann er für entbehrlich gelten und z.B. durch kreatives Tanzen oder anderes ersetzt werden. (Mag. Martin Waldauf, FI Musikerziehung Tirol/Vorarlberg.

Instrumentalunterricht

Die  Schultypengruppe Instrumentalunterricht an Allgemeinbildenden Höheren Schulen, Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik und an Oberstufen-Realgymnasien verfasste bei der BAGME-Bundestagung 2012 folgende Problemdarstellungen, berufliche Wünsche und Anregungen:

  • LehrerInnenausbildung NEU
  • Instrumentalunterricht + ein Fach erfüllt die Voraussetzungen für das Lehramt
  • IGP-AbsolventInnen nach Qualifizierung für Musikunterricht
  • Raumsituation für Instrumentalunterricht
  • Ausstattung an Instrumenten und Infrastruktur
  • Gesetzliche Bestimmungen zur Gruppengröße 3 - 5
  • ARGE-LeiterInnen für Instrumentalunterricht in allen Bundesländern schaffen
 

Weitere Information

Die Schultypengruppe Sonderpädagogik verfasste bei der Bundestagung 2012 folgende Problemdarstellungen, berufliche Wünsche und Anregungen:

  • Klare Eignungsfeststellung für AusbildungswerberInnen für Sonderpäd. und VS-Lehramt
  • Klarstellung des Berufsprofils: SonderpädagogInnen sind PädagogInnen und nicht nur BetreuerInnen bzw. beigegebene pädagogische Kräfte
  • Die Ausbildung muss qualitativ hochwertig erfolgen und erfordert daher sonderpädagogisch erfahrene Lehrende
  • Fortbildungen:
    Eigene Fortbildungen für Sonderpädagogik, jedoch sind auch die KollegInnen aus VS, HS, NMS usw. herzlich eingeladen,
    APS-LehrerInnen sollen sich durch die Begriffe "Inklusion", "Integration" in Veranstaltungstiteln nicht irritieren lassen, sie werden auch für Ihre Arbeit profitieren (Rücksicht bei Formulierung der Kurstitel)
    In allen Fortbildungsveranstaltungen sollen Anregungen zur Individualisierung und Differenzierung  fixe Bestandteile sein.

Mitwirkend:
Gattinger Christine, Salzburg
Kalcher Lydia, PH Steiermark
Schlechter, Kitzbichler  Daniela – Tirol
Schweiger Doris, Burgenland
Tomecek Susanne, Wien
Wöß Elke, Oberösterreich 

 

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© Gerhard Hofbauer